Die richtige Hautpflege bei Schuppenflechte

Schuppenflechte – Sonne & Salzwasser lindern die Beschwerden

Die richtige Hautpflege bei Schuppenflechte
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Die Schuppenflechte ist eine Erkrankung, die vom körpereigenen Immunsystem ausgeht und in Schüben auftritt. Wie stark und an welchen Körperstellen die Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, sich bemerkbar macht, ist individuell sehr verschieden. Typisch sind schuppende, gerötete Stellen an Ellbogen und Knien sowie am unteren Rücken. Es können aber auch die Kopfhaut und die Handflächen betroffen sein, sodass sich die betroffenen Stellen nicht vor der Umwelt verbergen lassen. Zudem können sich die Finger- und Fußnägel verändern, Flecken oder Dellen ausbilden oder sogar ganz zerkrümeln. Bei leichten Formen der Psoriasis können die ungeliebten Stellen oft mit äußerlichen Maßnahmen bekämpft werden. Neben Cremes und Lotionen, die die Schuppen sanft ablösen, fördern auch UV-Strahlen und Bäder mit Totes-Meer-Salz die Abheilung.

Bei mittelschwerer und schwerer Ausprägung der Schuppenflechte helfen rein äußerliche Maßnahmen meist nicht mehr aus. Hier kommt dann die sogenannte systemische Therapie zum Einsatz, bei der Medikamente eingenommen oder gespritzt werden. Ausführliche Informationen zur Behandlung der Schuppenflechte finden Sie hier. Auf jeden Fall sollten Betroffene den Hautarzt zu Rate ziehen und ihm die befallenen Stellen zeigen, damit er die passende Behandlung einleiten kann.

Die richtigen Pflegeprodukte bei Psoriasis

Die Hautpflege sollte auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sein und die medizinisch notwendigen Präparate unterstützen. Speziell bei Juckreiz können Cremes und Lotionen mit einem Auszug aus der Mittagsblume lindernd wirken. Aggressive Reinigungspräparate sind tabu – die Haut sollte nicht zusätzlich ausgetrocknet und gereizt werden. Wenn die Schuppenflechte an der behaarten Kopfhaut auftritt, ist ein medizinisches Shampoo mit hornlösender (keratolytischer) Wirkung zu empfehlen, um die Schuppen sanft abzulösen. Sollen Rötungen am Haaransatz abgedeckt werden, empfiehlt sich ein dermatologisch getestetes Make-up aus der Apotheke oder Parfümerie. Häufig muss man verschiedene Make-ups testen, um das für den eigenen Hauttyp geeignete zu finden. Bei sehr starken Rötungen kann ein medizinisches Make-up, die sogenannte Camouflage, verwendet werden.

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