Gute Schuhe = gesunde Füße

https://www.shutterstock.com/de/image-photo/woman-injured-foot-318088595
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Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Es gibt zahlreiche Faktoren, die zur Fußgesundheit beitragen. Die Schuhe sind in dieser Hinsicht allerdings ein maßgebliches Kriterium. Trägt man zu oft ungeeignete Schuhe, kann sich das nicht nur negativ auf die Füße, sondern auch auf andere Teile des Körpers auswirken. Muskelverspannungen und Fehlbelastungen von den Knien bis zur Wirbelsäule sind typische Beispiele für Beschwerden, die unmittelbar mit den Füßen zusammenhängen können. Die folgenden Tipps helfen dabei, die Gesundheit der Füße zu erhalten.

Worauf sollte man beim Kauf von Schuhen achten?

Ganz gleich, ob es sich um bequeme Jonak Schuhe oder um andere Modelle handelt: Vor dem Kauf sollte man die Füße ausmessen. Das gelingt am besten, indem man die nackten Füße auf ein Blatt Papier stellt und mit einem Filzstift eine Linie ringsherum zieht. Anschließend kann man die Fußform ausschneiden und bekommt so nicht nur Informationen über die Länge, sondern auch über die Breite der Füße.
Generell sollte man Schuhe lieber ein wenig zu groß als zu klein kaufen und die Weite ebenfalls im Blick haben. Gerade im Bereich des Vorderfußes darf ein Schuh nicht drücken, andernfalls ist das Tragegefühl erst unangenehm und nach einer gewissen Dauer sogar schmerzhaft.

Übrigens sind die Füße nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit identisch groß. Am Nachmittag sind die Füße größer als am Morgen, deshalb bietet sich diese Tageszeit am besten für den Schuhkauf an. Jedenfalls dann, wenn man sich für einen Kauf im Fachgeschäft entscheidet. Und auch für den Onlinekauf gilt: Die Füße am besten in den Nachmittagsstunden vermessen.

Die besten Schuhe besitzen ein bequemes Fußbett und eine stabile, aber gleichzeitig flexible Laufsohle. Bestehen sie außerdem aus einem atmungsaktiven Material, kann man sie viele Stunden am Tag ohne Schmerzen oder müde Füße tragen. Trotzdem ist es sinnvoll, die Schuhe gelegentlich zu tauschen. Denn durch die Abwechslung werden die Muskeln der Füße unterschiedlich beansprucht, was ebenfalls zur Fitness beiträgt. Das gilt sogar für High Heels: Zwar sollte die Tragedauer bei diesen Schuhen insgesamt lieber kürzer als länger ausfallen. Im gelegentlichen Austausch zu den Sneakers mit ergonomischem Fußbett können sie aber tatsächlich bequem sein. Allerdings nur für den Moment, darum sollte man sie möglichst bald wieder gegen andere Schuhe wechseln. Denn ab einer Absatzhöhe von drei Zentimetern lastet zu viel Gewicht auf dem Vorderfuß.

Was kann man noch tun, um die Füße gesund zu erhalten?

Wer zuhause möglichst viel auf Socken oder barfuß läuft, entlastet seine Füße und trainiert gleichzeitig die Fußmuskulatur. Ist man bei der Arbeit besonders viel auf den Füßen, können individuell angefertigte Einlagen die Füße stützen und Fehlhaltungen vorbeugen. Also keineswegs nur, wenn bereits eine Fehlstellung der Füße vorliegt.
An besonders heißen Tagen sind offene Schuhe eine gute Wahl, sofern diese ein bequemes Fußbett besitzen. Flipflops mit einfacher Gummisohle sind also allenfalls für den Strand oder das Freibad geeignet. Verständlicherweise sind atmungsaktive Materialien immer besser als die Alternativen aus Plastik. Ganz wichtig ist auch hier wieder die Laufsohle.

Ballerinas mögen zwar für ein lockerleichtes Gefühl an den Füßen sorgen. Allerdings geben sie den Füßen nur wenig Halt und sind daher für weite Strecken nicht gut geeignet.
Wer sich oft und viel in der Natur bewegt, braucht Schuhe mit gepufferter, rutschfester Sohle. Diese ermöglicht ein optimales Abrollen und sorgt damit auch über weitere Distanzen für ein angenehmes Tragegefühl. Um spezielle Wanderschuhe muss es sich beim Spaziergang im Alltag nicht handeln. Meistens sind sportliche Sneakers in solchen Fällen mindestens ebenso gut geeignet. Lediglich auf unwegsamem Gelände benötigen die Knöchel eine Stütze von den Seiten, die durch gute Wanderschuhe gewährleistet ist.

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